Frankfurt am Main, 20.08.-23.08.2012

Zertifikatskurs: Weiterbildung zur traumapädagogischen Beraterin/zum traumapädagogischen Berater

(2012/06) Die Arbeit der Frauen und Männer in den Erziehungs- und Pflegestellen bieten Kindern und Jugendlichen eine große Chance zur Unterstützung bei der Bewältigung von Auswirkungen traumatisierender Lebensumstände. Dafür brauchen die KollegInnen in den Familien und die BeraterInnen der Familien ein Verständnis für die Anpassungsstrategien der Mädchen und Jungen sowie für die spezifischen Belastungen, die in der Arbeit mit belasteten Kindern und Jugendlichen bei den PädagogInnen auftreten können.

Grundlage hierfür ist die Erweiterung des theoretischen Verständnisses über Traumatisierungen von Mädchen und Jungen, etwa Übertragungs- und Gegenreaktionsphänomene, die Bedeutung der Bindungserfahrungen, aber auch das Wissen um neurophysiologische Vorgänge. Auf diesem Hintergrund entwickeln wir Haltungen und Methoden, die die Selstbemächtigung traumatisierter Mädchen und Jungen unterstützen und die der Eigensicherung der professionellen Helferinnen und Helfer nutzen. Ein hoher Praxisbezug wird u.a. dadurch hergestellt, dass die Erfahrungen der BeraterInnen, der Pflege- und Erziehungsstellen mit den traumastisierten Mächen und Jungen und deren Herkunftseltern eine hohe Berücksichtigung finden. In supervisorischen Einheiten werden regelmäßig Fragestellungen der TeilnehmerInnen bearbeitet.

Unsere Veranstaltungen sind gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Informationen stehen über:
Karin Stellmacher
Paritätisches Bildungswerk
Bundesverband e.V.
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 67 06-220
Fax: 069 / 67 06-203
E-Mail: stellmacher@pb-paritaet.de

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