Missbrauchsbeauftragte
Christine Bergmann beendet ihre Tätigkeit – Hilfesystem soll aufgebaut werden
(2011/11) Am 31. Oktober 2011 hat Dr. Christine Bergmann ihre Arbeit als unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs beendet. Mit der Übergabe ihres Abschlussberichts und der Diskussion ihrer Empfehlungen am Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ sei ihr Auftrag abgearbeitet.
Eine unabhängige Nachfolgestelle hat die Arbeit am 1. November aufgenommen, die telefonische Anlaufstelle wird fortgeführt.
Wie von der Beauftragten empfohlen, soll ein gemeinsames Hilfesystem für Betroffene in Institutionen und in der Familie aufgebaut werden. Es wird an den Folgeschäden ansetzen und insbesondere Hilfen für Therapien bereitstellen. Die Kosten sollen vom Bund, zum Teil auch von Ländern und Institutionen getragen werden. Finanzielle Entschädigungen sollen die jeweiligen Institutionen leisten.