Presse

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    Pressemeldungen

    25.11.2018 – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

    Täter stärker in die Verantwortung nehmen - Unzureichende Strafverfolgung und Gewaltprävention

    (2018/11) Berlin, 23.11.2018 – Die von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am vergangenen Dienstag vorgestellten Maßnahmen und in Aussicht gestellten Mittel zur Bekämpfung häuslicher Gewalt sind gut und dringend nötig – aber für eine nachhaltige Bekämpfung häuslicher Gewalt nicht ausreichend. „Wir fordern den Blick auch verstärkt auf die Männer zu lenken, die ihre Partnerinnen beleidigen, entwürdigen, schlagen, verbrühen oder würgen, um Macht und Kontrolle auszuüben: bei der Strafverfolgung wie auch bei den Angeboten der Täterarbeit“, sagt Dr. Doris Felbinger, Geschäftsführerin der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen, BIG e.V.

    8.3.2018 – Weltfrauentag

    #WeToo! – Eine sensible Öffentlichkeit ist Schutzfaktor gegen Gewalt an Frauen

    (2018/03) Berlin, 8.3.2018 – Mit dem Inkrafttreten der Istanbul-Konvention Anfang Februar ist der Schutz von Frauen vor Gewalt in Deutschland weiter gestärkt worden. Auf europäischer Ebene wird damit die Vereinheitlichung von Schutzstandards vorangetrieben. Die Verabschiedung der Reform des Sexualstrafrechts im vergangenen Sommer hat dazu den Weg bereitet. Und zeigt Erfolge. Die Berliner Oberstaatsanwältin Ines Karl berichtete schon im November 2017 im Deutschlandfunk, dass man zwar mit einer Zunahme der Anzeigen, die sich ausdrücklich auf die Regelung 'Nein heißt Nein' berufen, gerechnet hatte, aber nicht damit, dass auch in der Öffentlichkeit so eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema stattfindet.

    PRESSEMITTEILUNG: 25.11.- Intl. Tag gegen Gewalt an Frauen

    Vorbehaltlos für geflüchtete Frauen und Mädchen

    (2017/11) Ratifizierung der Istanbul-Konvention schützt nicht alle Opfer häuslicher Gewalt - BIG fordert Aufhebung des Vorbehalts zu Artikel 59, Abs. 3